Beleuchtetes Zelt im Schnee in der Nacht, davor der glühende Ofen

Vogesen · 21. November 2025 · 2 Min. Lesezeit

Minus sieben Grad am Lac Blanc

Mit dem Auto bis nah an den See, das Gepäck zum Platz getragen, ein Zelt mit Holzofen im Schnee. Nachts minus sieben Grad – und am Morgen Sonne über dem Ufer.

Nachts
−7 °C
Zustieg
kurz
Ort
Lac Blanc
17:16

Ankommen im letzten Licht

Ende November, Freitagabend. Diesmal keine lange Wanderung: Wir fahren bis nah an den Lac Blanc, schultern Zelt, Ofen, Holz und Schlafsäcke und tragen alles die letzten Meter zu unserem Platz. Weit ist es nicht – aber schwer.

19:19

Ein Ofen im Zelt

Als es dunkel ist, steht das Zelt. Darin ein kleiner Holzofen, das Rohr ragt oben aus der Plane. Draußen sinkt die Temperatur in der Nacht auf minus sieben Grad, drinnen knistert das Feuer.

10:51

Sonne über dem Ufer

Am Morgen liegt Schnee auf jedem Stein am Ufer, die Sonne steht knapp über dem Kamm und glitzert auf dem Wasser. Nach so einer Nacht fühlt sich das an wie ein Geschenk.

11:08

Holz für den Ofen

Holz hacken wärmt zweimal: einmal beim Hacken, einmal im Ofen. In der Sonne wird es so warm, dass die Jacke im Zelt bleibt – zumindest für ein paar Minuten.

Tea mit Axt in der Wintersonne am verschneiten Ufer
Tea vor dem Zelt mit Ofenrohr im Schnee
11:14

Alles wieder mitnehmen

Ein letzter Blick über den See, dann wird gepackt. Ofen, Zelt, Holzreste – alles geht wieder mit. Der Platz sieht danach aus wie vorher. Wichtig: Bevor du so etwas nachmachst, informier dich über die Regeln vor Ort, denn Feuer und Zelten sind nicht überall erlaubt.

Verschneites Ufer des Lac Blanc mit Sonne über dem Kamm